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BUNDESPRÄSIDENT KÖHLER: KRASNIQI
IST VORBILD
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Es sind die Berliner Reden, in denen der Bundespräsident einmal im Jahr programmatisch auf die gesellschaftlichen Aufgaben der Bundesrepublik hinweist. In diesem Jahr hat der Bundespräsident Horst Köhler das
Thema Bildung auf die Agenda gesetzt. In seiner Rede betonte er die Wichtigkeit
von Vorbildern für das Lernen: „Bildung braucht Vorbilder! [...] Und wenn
gar ein weltberühmter Dirigent wie Sir Simon Rattle mit jungen Leuten
musiziert; wenn ein erfolgreicher Sportler wie Luan Krasniqi als "Bildungsboxer"
dazu aufruft, beim Lernen niemals stehen zu bleiben [...], dann lässt
sich die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen fast mit Händen greifen.“ Diese Aussage kann Luan Krasniqi durch seine Erfahrungen nur bestätigen. In den Begegnungen, die er mit jungen Menschen landauf und landab machte, stellt er immer wieder fest, wie wissbegierig Kinder und Jugendliche sind, wenn sie sehen, für was sie lernen. Doch dass Bundespräsident Köhler ihn in seiner Rede nennt, das hat den Boxprofi aus Rottweil doch überrascht: „Ich bin noch ganz baff. Es ist für mich eine riesige Ehre von unserem Staatsoberhaupt in einer Rede erwähnt zu werden. Und bei einem so wichtigen Thema freut es mich natürlich umso mehr.“ Dass er als Profisportler eine Vorbildfunktion hat, weiß er natürlich schon länger, aber auch bei dieser Frage hat er eine ganz eigene Definition: „Ich mag den Ausdruck Vorbild nicht, wenn es heißt, dass man zu mir aufschaut. Wenn ich ein Vorbild bin, dann will ich zeigen, dass es sich lohnt, etwas zu tun. Und das kann jeder, egal was er ist oder macht.“ In diesen Momenten sieht man an den leuchtenden Augen Krasniqis, dass das Thema Bildung und Gesellschaft für ihn immens wichtig ist. Und man glaubt, dass Bildung in unserer Gesellschaft eine gute Chance hat, wenn sie Botschafter wie ihn gefunden hat. |