ES GEHT BERGAUF

Nach der niederschmetternden Verletzung und der darauf folgenden Kampfabsage, befindet sich Luan Krasniqi stetig auf dem Weg der Besserung.

Allerdings ist bei aller Freude über die Genesung noch Vorsicht das Gebot der Stunde, denn „auch wenn das Knie wieder hält, kann ich noch keine volle Belastung gehen“, meint Krasniqi. So ist denn auch kontinuierliche Aufbauarbeit der Tagesinhalt, auch wenn das nicht immer nach dem Geschmack des Rottweilers ist.

„Na klar geht mir das ein bißchen gegen den Strich. Aber ich muss vernünftig sein. Wenn ich jetzt nicht aufpasse, dann passiert vielleicht noch einmal was. Ich will keinen Rückschlag riskieren.“, gibt er sich besonnen.

Eigentlich hatte Krasniqi schon im Dezember 2006 seinen nächsten Kampf fest im Blick, bevor ihm die Verletzung das Konzept vermasselte. Aber der Schwergewichtler richtet den Blick konsequent nach vorne: „Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich werde sobald als möglich in den Ring steigen und meinen Anspruch auf einen WM-Kampf deutlich machen.“

So erklärt sich die Ruhe, die er bei der Aufbauarbeit an den Tag legt, denn „ein Mann, der nicht fit ist, gehört nicht in den Ring. Das gilt auch für mich.“

Doch das bedeutet nicht, dass Krasniqi nicht im Fernsehen zu sehen sein wird, denn am 16. Dezember wird er wie im letzten Jahr bei Thomas Gottschalk in der der großen Spendengala „Ein Herz für Kinder“ zu Gast sein.

Ein Termin, den er nicht missen möchte: „Das ist doch klar, dass ich hier mitmache, wenn es irgendwie möglich ist. Denn bei allem, was einem so tagtäglich passiert, darf man nie die vergessen, die wirklich in Not sind. Und wenn ich nur ein wenig mithelfen kann, bin ich glücklich.“


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